{"id":87,"date":"2026-07-02T08:16:13","date_gmt":"2026-07-02T08:16:13","guid":{"rendered":"https:\/\/neurogogik.ch\/?page_id=87"},"modified":"2026-07-30T17:35:03","modified_gmt":"2026-07-30T17:35:03","slug":"arbeitsweise-und-haltung","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/neurogogik.ch\/?page_id=87","title":{"rendered":"Arbeitsweise und Haltung"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/neurogogik.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/pf-d3198ad6-e31b-4f71-b98d-1e6e10595560-chutes-and-ladders-1024x1024.webp\" alt=\"\" class=\"wp-image-363\" srcset=\"https:\/\/neurogogik.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/pf-d3198ad6-e31b-4f71-b98d-1e6e10595560-chutes-and-ladders-1024x1024.webp 1024w, https:\/\/neurogogik.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/pf-d3198ad6-e31b-4f71-b98d-1e6e10595560-chutes-and-ladders-300x300.webp 300w, https:\/\/neurogogik.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/pf-d3198ad6-e31b-4f71-b98d-1e6e10595560-chutes-and-ladders-150x150.webp 150w, https:\/\/neurogogik.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/pf-d3198ad6-e31b-4f71-b98d-1e6e10595560-chutes-and-ladders-768x768.webp 768w, https:\/\/neurogogik.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/pf-d3198ad6-e31b-4f71-b98d-1e6e10595560-chutes-and-ladders-1536x1536.webp 1536w, https:\/\/neurogogik.ch\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/pf-d3198ad6-e31b-4f71-b98d-1e6e10595560-chutes-and-ladders-2048x2048.webp 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich arbeite <strong>p\u00e4dagogisch<\/strong>, nicht therapeutisch. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das bedeutet: Ich stelle keine Diagnosen, behandle keine pathalogischen St\u00f6rungen und biete keine Psychotherapie an. Das Angebot kann aber als therapiebegleitend eingesetzt werden und entlastet so therapeutische Angebote. Zudem werden therapeutische Angebote dadurch effizienter.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich arbeite traumasensibel, beziehungsorientiert und entwicklungsf\u00f6rdernd.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sowohl Kinder als auch Erwachsene, die unter Stress, Anspannung oder herausfordernden Verhaltensmustern leiden, brauchen vor allem eines: <strong>einen sicheren Ort<\/strong>, an dem sie verstanden werden um neue Erfahrungen machen zu k\u00f6nnen. Ich begleite Menschen und Systeme mit wahrnehmungsorientierten Methoden, mit dem Ziel innere Sicherheit, Regulation und Entwicklung zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Meine Arbeit basiert auf:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Echtheit und Kongruenz<\/li>\n\n\n\n<li>vollst\u00e4ndige Akzeptanz und Wertsch\u00e4tzung des Klienten<\/li>\n\n\n\n<li>Empathie in Form von einf\u00fchlendem Verstehen<\/li>\n\n\n\n<li>einer traumap\u00e4dagogischen Haltung<\/li>\n\n\n\n<li>neurowissenschaftlichen Erkenntnissen<\/li>\n\n\n\n<li>dem intrinsischen Bed\u00fcrfnis etwas \u00e4ndern zu wollen<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Sicherheit<\/strong> als Grundlage jeder Entwicklung<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Beziehung<\/strong> als st\u00e4rkster Wirkfaktor<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Ressourcen<\/strong> und Defizite besprechbar machen statt verdr\u00e4ngen<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Neugier<\/strong> anstelle von Bewertung<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Verst\u00e4ndnis<\/strong> anstelle von Verurteilung<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Alltagsn\u00e4he<\/strong> anstelle abstrakter Theorie<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich f\u00f6rdere den Mut hinzuschauen, hinzuf\u00fchlen <\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich f\u00f6rdere den Mut , dem Prozess der Ver\u00e4nderung anzugehen und zu vertrauen<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich bin auch da, wenn R\u00fcckschl\u00e4ge den Mut entlassen wollen<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Grundverst\u00e4ndnis<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"is-style-default wp-block-paragraph\"><strong>1. Ein \u00fcberaktiviertes Alarmsystem<br>Das Nervensystem reagiert, bevor wir denken<\/strong>. Sowohl bei neuroplastischen Schmerzen, als auch bei chronisch negativen Verhalten, ist das Gefahrenradar des Gehirns \u00fcberempfindlich. Das bedeutet: Das Nervensystem reagiert schneller und st\u00e4rker als n\u00f6tig. Harmloses wird als bedrohlich interpretiert.<br><strong>Verhalten wird als Ausdruck innerer Zust\u00e4nde und als Schutzmechanismus <\/strong>verstanden<strong>.<\/strong><br>Wutausbruch, R\u00fcckzug, \u00dcberkontrolle, \u00dcberanpassung \u2013 alles sind Strategien, um innere Sicherheit herzustellen. Der Mensch ist nicht das Problem \u2013 das Nervensystem ist \u00fcberlastet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"is-style-default wp-block-paragraph\"><strong><a>2. Lernen und Umlernen<\/a><\/strong><br><strong>Das Gehirn kann jederzeit &#8211; altersunabh\u00e4ngig &#8211; neue Wege erlernen (Neuroplastizit\u00e4t).<\/strong><br>Das Gehirn <strong>lernt<\/strong> Schutzreaktionen. Diese Verhaltensstrategien k\u00f6nnen &#8222;<strong>entlernt&#8220;<\/strong> und durch neue Erfahrungen ersetzt werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"is-style-default wp-block-paragraph\"><strong><a>3. Emotionen als Verst\u00e4rker des \u00abSchmerzes<\/a>\u00bb<br><\/strong>Gordon betont, dass Gef\u00fchle wie Beispielsweise <strong>Angst, Hilflosigkeit, Scham, Perfektionismus etc.<\/strong> das Nervensystem aktiviert und f\u00fcr neuroplastische Schmerzen sensibilisiert. Neurogogik sieht genau dieselben emotionalen Muster als Ausl\u00f6ser f\u00fcr \u00dcbererregung, maladaptive Verhalten und verst\u00e4rkte chronifizierte Verhaltensmuster.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"is-style-default wp-block-paragraph\"><strong><a>4. Somatische Orientierung<\/a><br><\/strong>Moderne Ans\u00e4tze haben eine gemeinsame Haltung. Der K\u00f6rper ist kein Gegner, sondern ein Informationsgeber. K\u00f6rperliche Symptome wie (Kopfschmerzen, \u00dcbelkeit, Bauchschmerzen, Schwitzen etc.)  sind Anzeichen f\u00fcr ein  maladaptives Verhalten. Um diese maladaptiven Verhalten zu ver\u00e4ndern, braucht es das Wiedererlangen des Sicherheitsgef\u00fchls im eigenen K\u00f6rper. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"is-style-default wp-block-paragraph\"><strong><a>5. Beziehung und Co-Regulation<\/a><br><\/strong>Wenn ein Mensch Stress erlebt, schaltet sein Nervensystem automatisch um \u2013 es reagiert blitzschnell.. In diesem Zustand braucht es eine Bezugsperson, die Signale von emotionaler Sicherheit sendet.  Eltern und Fachpersonen glauben, sie m\u00fcssten aktiv eingreifen, etwas \u201etun\u201c, um zu regulieren. Dabei ist eine der kraftvollsten Formen von Co-Regulation: einfach nur pr\u00e4sent zu sein und emotionale Sicherheit auszustrahlen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"is-style-default wp-block-paragraph\"><strong>6. Biographiearbeit<br><\/strong>Es gibt viele unterschiedliche Formen der Biographiearbeit. Bei Neurogogik wird die Biographie als ein wichtiger Informationslieferant f\u00fcr Schutzverhalten gesehen. Ab einem gewissen Alter ist es hilfreich, sich der eigenen Biographie zu stellen und die eigene \u00abGeschichte\u00bb zu formulieren. Es wird darauf geachtet, dass emotional positiv bewertete Erfahrungen und einschneidend negative Erfahrungen in der Balance stehen. Auch hierbei geht es nicht um Bewertung durch die Fachperson. Wir nehmen an, was geschildert wird. Die Emotionen des Klienten wird als echt angesehen. Oft wird bagatellisiert oder Verantwortung f\u00fcr das Handeln des Gegen\u00fcbers \u00fcbernommen. Dabei  wird auf die schmale Grenze zur Therapie geachtet und bei therapeutischen Themen wird das Klientel auf entsprechende Angebote verwiesen. Vorteil dabei ist, dass die Therapie konkret und themenbezogen gestartet werden kann.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Alle anderen Themen nutzen wir, damit eine Gef\u00fchls-Verhaltens Kausalit\u00e4t hergestellt werden kann. Dies erm\u00f6glicht eine Orientierung, um mit kleinen Schritten und kleinen Erfolgen beginnen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich arbeite p\u00e4dagogisch, nicht therapeutisch. Das bedeutet: Ich stelle keine Diagnosen, behandle keine pathalogischen St\u00f6rungen und biete keine Psychotherapie an. Das Angebot kann aber als therapiebegleitend eingesetzt werden und entlastet so therapeutische Angebote. Zudem werden therapeutische Angebote dadurch effizienter. Ich arbeite traumasensibel, beziehungsorientiert und entwicklungsf\u00f6rdernd. 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