
Weil Neurogogik erkennt, dass pädagogische Arbeit dann am wirksamsten ist, wenn sie das Nervensystem und die biografischen Erfahrungen mitdenkt
Neurogogik versteht, wie das Gehirn bestimmte Reize als potenzielle Gefahr bewertet und wie Menschen in realen oder subjektiv bedrohlichen Situationen funktionieren.
Verhalten werden somit nicht als Ausdruck von Charakterschwäche verstanden, sondern als gelernte notwendige Verhaltensmuster um mögliche Bedrohungslagen zu managen und Angst- und Ohnmachtsgefühle abzuwehren und so innere Ausgeglichenheit zu gelangen.
Diese neuronale Beurteilung erfolgt im Kontext biografischer und kontextualisierter Erkenntnisse.
Auf diesem Hintergrund eröffnet Neurogogik neue pädagogische Möglichkeiten, Verhaltensmuster und damit verbundene Stressempfindungen über neuroplastische Prozesse zu verändern.
Die vermittelten Techniken zeigen auf, wie das Nervensystem darin unterstützt werden kann, sich zu beruhigen, sich auf neue Lernerfahrungen einzustellen und diese im Alltag erlebnisorientiert zu üben und nachhaltig zu verankern.