Die Resilienzforschung hat spannende Erkenntnisse an den Tag gebracht (7 Säulen der Resilienz). Viel interessanter finde ich jedoch die Kauai-Studie von Emmy Werner. Diese liefert wertvolle Erkenntnisse darüber, wie Kinder auch unter schwierigen Bedingungen dank Schutzfaktoren gedeihen können (Die Kauai-Studie gilt als Meilenstein der Resilienzforschung, da sie erstmals empirisch belegte, dass Resilienz nicht nur angeboren ist, sondern durch soziale Unterstützung, persönliche Stärken und positive Erfahrungen gefördert werden kann).
Neurogogische Abklärung von Schutzfaktoren
Die neurogogische Intervention setzt diese Schutzfaktoren ins Zentrum, und hat zum Ziel, individuelle und familiäre Schutzfaktoren ab zu klären und ggf. zu entwickeln.
Dies kann an Elterngespräche, Elterninterviews oder aus neurogogischen Sitzungen erfolgen.
Entwicklung sozialer Schutzfaktoren
Der Kernfokus liegt bei diesem Angebot auf dem Erkennen und Entwickeln von soziale Schutzfaktoren.
Unter soziale Schutzfaktoren fallen Erwachsene außerhalb der Familie, z. B. Lehrer, Schulsozialarbeit, Nachbarn oder Verwandte und fördert Zugehörigkeit zu einer unterstützenden Gemeinschaft. Dafür werden im erweiterten Umfeld Personen angesprochen, welche ein solches Mentorat übernehmen wollen.