Erlebnispädagogische & tiergestützte (Krisen-)Intervention und Bindungsarbeit

1/2 Tagesangebot oder längere Interventionen in und mit der Natur.
Mindestens drei 1/2-Tage um Beziehungsaufbau zu gewährleisten und eine Einschätzung abgeben zu können.
Preis nach Aufwand. Weiter Infos hier

Als Erlebnispädagoge in Natursportarten steht bei diesem Angebot das Erfahrungslernen im Zentrum. Ganz nach dem Motto; „Erfahrung ist der beste Lehrmeister“ (was zwischenzeitlich auch neurologisch und lernpsychologisch bestätigt ist). Arbeitsinhalte, welche ein Erfahrungslernen ermöglichen, werden von mir zielgerichtet und fokussiert auf maldadaptive Verhalten wie beispielsweise eine sehr geringe Frustrationstolleranz, angesetzt. Diese Form der Erkenntniserarbeitung bietet Menschen eine andere, nicht vordergründig intellektuelle, Herangehensweise. Eigene Verhaltensstrategien werden am Tun erfahren. Problemlösestrategien werden durch das Tun offensichtlich und so besprech- und veränderbar. Dabei setze ich die Techniken „The Mountains speak for themselves“, „Metaphorik Transfair“ und „Outword-Bound Plus“ zur Reflexionsarbeit ein.

Beziehungsentwicklung zu einander
Wenn die Beziehungsgestaltung zwischen Klient und wichtigen Bindungs- oder Bezugsperson (Fachperson, Elternteil, Lehrer oder Klient) nicht die notwendige Resonanz erzeugt, helfen gezielte gemeinsame erlebnispädagogische Erlebnisse. Dafür geht es ab in die Natur. Je nach Arbeitstechnik in der näheren Umgebung oder etwas weiter weg. In diesen Settings lege ich den Fokus auf die Beziehungsentwicklung zwischen Klient und Bezugsperson..

Beziehung zu sich selbst
Geht es um die Beziehung des Kindes zu sich selbst, und darum zur Ruhe zu kommen und Stress abzubauen, sind gewisse Tiere äusserst hilfreich. Tiere fordern die Entwicklung von Selbstregulation ein. Pferd, Pony, Hund, Schwein, bringen eigene Anforderungen offen und direkt ein, welche für die Prozessarbeit gezielt genutzt werden kann. So ist beispielsweise ein wiederholender Spaziergang mit einem Pferd äusserst vielschichtig. Selbsterfahrung von Mut, Respekt, Selbst-(un-)sicherheit, Führungskompetenz, Rücksicht, Vertrauen gepaart mit der Bewegung an der frischen Luft, bietet vielschichtige Lernerfahrungen. Auch das Zusammentreffen mit einem ausgebildeten Hund und die damit entstehende Entspannung, stellt einen Eintritt in den neurogogischen Prozess dar.